Klassen-Projekte 2020/21

Künstlerinnen und Künstler der 3.und 4.Klassen

Von Grafik über Keilschrift bis zur Stickkunst

LERNEN lernen

Herbst 2020, 2a

Das vergangene Schuljahr endete für uns sehr schwierig. Durch die Corona -Maßnahmen sahen wir uns nicht mehr alle gemeinsam. Umso größer war die Freude, dass wir im September gemeinsam starten konnten.

Eine große Änderung hatten wir. Seit September haben wir in unserer Klasse eine neue Inklusionslehrerin, Frau Victoria Pachler. Wir hießen sie herzlich in unserer Runde willkommen und freuten uns, sie in dieser ersten Woche kennen zu lernen.

Unser Projekt handelte von vielen Lernstrategien. Die Kinder absolvierten einen Lerntypentest, der ihnen ihre vielen Stärken bewusst machen sollte. Es war spannend, dass fast alle Kinder wirklich die Ergebnisse herausbrachten, so wie wir sie kannten. Die Auswertung soll auch uns in der Schule helfen, dass wir optimaler mit den Kindern arbeiten können. Der Großteil der Klasse ist demnach auditiv und visuell veranlagt.

Viel Spaß machte den Kindern ein Lernerfolgspuzzle, das ihnen näherbrachte, wie vielfältig lernen eigentlich ist und welche Körperregionen mitarbeiten müssen.

 

Das Highlight der Woche war sicher unser Ausflug in der Augarten. Da wir derzeit keinen richtigen Wandertag machen können, entschlossen wir uns zwei Mal von der Schule aus, entlang der Mur, bis in den Augarten zu gehen. Bei dieser Gelegenheit hatten die Kinder viel Zeit sich über die Coronazeit auszutauschen.

 

 

Klassenprojekt 2b

"Lernen lernen", "Schulbeginn 2020

„Lernen lernen“

Ziele: Die Schüler/innen…

-                          ....  erkennen, dass jeder unterschiedliche Stärken hat

-                          ...   lernen verschiedene Herangehensweisen an das Lernen kennen

-                          ...   finden ihren individuellen Lerntyp heraus

-                          ....  nutzen die neuen Erkenntnisse für effektiveres Lernen

 

Am 14. September 2020 begann für die Schüler/innen der 2b ein neues Schuljahr. Der Projektname Lernen lernen führte zu neugierigen Fragen, wie: „Warum steht da zweimal Lernen?“ Dass Lernen eine Fähigkeit ist, die erst erworben werden muss, wurde den Schüler/innen im Laufe der Woche immer deutlicher bewusst.

Wir begannen mit einer Erhebung der individuellen Lernsituationen. Anhand eines Fragebogens kristallisierten sich Gewohnheiten und Muster heraus, wie das Lernen neben Musik, das Lernen in Bewegung oder das Lernen „auf den letzten Drücker“. Mit dem bunten Lernerfolgspuzzle stellten wir die 9 „Teile“ des erfolgreichen Lernens anschaulich dar. Aufgehängt in der Klasse wird uns das Puzzle das ganze Jahr über begleiten.

Am Mittwoch fanden die Schüler/innen durch einen Test ihren persönlichen Lerntyp heraus. Anfangs konnten sie mit den Begriffen auditiv, visuell und motorisch noch wenig anfangen, doch kurze Zeit später waren sie stolz auf ihre neuen Erkenntnisse. Auch für uns Lehrer/innen sind die Informationen über das Lernverhalten unserer Kinder ein wertvoller Schlüssel zu größerem Lernerfolg.

Am Tag darauf marschierten wir zu Fuß zu den Auwiesen in Gössendorf. Dort veranstalteten wir ein gesundes Picknick, turnten auf den Sportgeräten und erforschten mit Becherlupen die Umgebung.

Ein Stationenbetrieb rundete am Freitag unsere Projektwoche ab. Die verschiedenen Stationen boten den unterschiedlichen Lerntypen Material zum Ausprobieren. Hörspiele, Lesetexte, motorische Spiele und Puzzles waren dabei. So konnten alle auf ihre bevorzugte Art neues Wissen erwerben und bereits Bekanntes wiederholen.

 

 

Ludovico-Workshop zum Thema "TEAMWORK"

2b, September 2020

 

Der Workshop bei Ludovico fand aufgrund des sonnigen Wetters im Stadtpark statt. Verschiedene Teamspiele forderten die Zusammenarbeit und die Kommunikation der Schüler/innen der 2b.

Die Spieleauswahl war breit gefächert. Natürlich war auch der Klassiker „Seilziehen“ dabei. Andere Spiele erforderten mehr sprachlichen Austausch, wie die Übung „Decke wenden“. Dabei sollten sich alle Spieler/innen auf eine Decke am Boden stellen. Nun musste die Decke einmal komplett gewendet werden, ohne dass die Füße die Wiese berührten. Die Einsicht, dass erst durch klare Kommunikation alle an einem Strang ziehen können, führte schließlich zum Erfolg.

Ein Highlight war das Spiel „Säuresee“. Dabei musste das gesamte Team einen Schatz (einen Ball) aus der Mitte eines Sees (am Boden gelegter Kreis) bergen. Die Schüler/innen entschieden sich für die Strategie, das leichteste Kind mit einem stark gespannten Seil zum Schatz zu heben. Die ersten Versuche schlugen fehl, doch letztendlich waren die Jubelschreie weit zu hören.

 

Die Schüler/innen gelangten durch den Workshop zur Einsicht, dass eine Gemeinschaft stärker ist als ein Individuum, dass viele Herangehensweisen zur Lösung eines Problems beitragen können und dass Kommunikation oft zum Ziel führt.

Wir lernen uns und unsere Sprachen kennen

Herbst 2020, 1a

Mit unserem "Sprachen-Frühstück " wurden die vielen verschiedenen Sprachen in unserer Klasse vorgestellt.

 

Bei den Präsentationen entdeckten wir Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten. 

 

Unser mehrsprachiger Geburtstagskalender wird uns die kommenden 4 Jahre begleiten.

Ausflug zum Grazer Urwald

2b, Oktober 2020

 

Im Rahmen des Biologieunterrichts unternahmen wir einen Ausflug zum „Grazer Urwald“ in Messendorf. Da wir gerade das Thema „Wald“ behandelten, ließen sich die Unterrichtsinhalte gut mit der natürlichen Umgebung vereinbaren. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, über die Verhaltensregeln im Wald zu sprechen.

In Zweiergruppen zogen die Schülerinnen und Schüler schließlich los, um ihre Arbeitsaufträge zu erfüllen: Ein Arbeitsblatt forderte sie auf, verschiedene Dinge im Wald zu finden. Beispielsweise sollten 3 verschiedene Blatttypen aufgespürt und gesammelt werden. Im Biologieunterricht ein paar Tage später bestimmten wir daraufhin die Blätter und notierten uns ihre Merkmale.

Mit Becherlupen ausgestattet sollten außerdem Insekten und Pflanzenteile genau untersucht werden. Der Auftrag „Finde etwas, das nicht in den Wald gehört“ spornte die Schülerinnen und Schüler an, unachtsam weggeworfenen Müll zu sammeln und außerhalb des Waldes richtig zu entsorgen.

 

Die Sinnesschulung verlangte von ihnen, sich ganz auf ihre Augen, Nasen und Ohren zu verlassen. Viele machten zum ersten Mal die Erfahrung, sich mit geschlossenen Augen durch den Wald führen zu lassen, den Tiergeräuschen zu lauschen oder an einem morschen Stück Holz zu schnuppern.